TECHNOLOGIE. PRÄZISION.
VIELFALT. GLAS.

Ideenfabrik

Microlab – Hochintegriertes Analyselabor mit Auswerteelektronik

Schnelltest zum eindeutigen Nachweis chemisch/biologischer Substanzen. In Wein, in Lebensmitteln, in Seren… – Nachhaltig mit Akku und integrierter Spülung – oder preiswert zur Einmalverwendung.

Wir haben die Plattformen – Sie haben die Technologie.
Gemeinsam sprinten wir zum Ziel.

Wir hätten noch ein paar weitere Ideen dafür auf Lager, beispielsweise

  • Kanäle, Kavitäten und Reaktionskammern per Laser individuell strukturiert
  • Selektiver Lichtschutz sowie Leiterbahnen, aufgebracht per Digital- oder Siebdruck
  • Sensorik und 32-bit-Mikrocontroller auf dem Glas – zur sofortigen Auswertung
  • Mit Display und HMI – oder nur grün/gelb/rot-LED
  • WLAN-Konnektivität und induktives Laden
  • Akku, Mikro-Batterie oder Energy-Harvester

Applikation des Monats

Unser erstes IMPAtouch-Serienprodukt ist seit über zwölf Jahren in Produktion

Die Baugruppe hat uns richtig gefordert – denn sie steckt voller komplexer Lösungen. Das beginnt schon damit, dass die Maschine zwei grundverschiedene Betriebsarten kennt:

  • Im SB-Bereich, beispielswiese auf Autobahn-Raststätten, geht es um schnörkellos-klare und simple Bedienung. Gewünschtes Heißgetränk auf Knopfdruck.
  • Im Café, wenn also der Barista vor der Maschine steht, werden 16 zusätzliche Tasten sichtbar, die dem Profi jede Individualisierung ermöglichen.

Egal, in welcher Betriebsart die Maschine gerade ist; optisch überzeugt das edle, schlichte Design auf blickdichtem schwarzem Hintergrund. Was Sie nicht sofort sehen: Die Auf- und Abwärtskompatibilität. Jede Serie der Gerätefront passt auf jedes Grundgerät.

Vorderseite Bedienfeld
Vorderseite
Umlaufender Kantenschliff für hohe Belastbarkeit. Die Glaskante schließt bündig mit dem Gerät ab und bildet einen Teil der Gehäusefront. 16 hinterleuchtete und individuell beschriftbare Funktionstasten (IMPAled) mit Verschwindeeffekt. Im SB-Modus nicht sichtbar. Zehn eingeschliffene Fingerkuppen (IMPAfeel) mit Touch-Funktionalität (IMPAtouch) für intuitiven Direktzugriff im SB-Modus. Hochtransparente Aussparung für das Display. Optional mit einer im Siebdruck aufgebrachten kratzfesten Schutzbeschichtung für das Glas, die später wie eine Folie abgezogen werden kann. Zwei „Langlöcher“ für die Durchführung der Heißwasser- und Dampf- Auslässe.
Rückseite Bedienfeld
Rückseite
16 Programmiertasten mit einstellbarer Farbe. Die Beschriftung erfolgt via Laserdruck auf mattweißer Folie und ist damit vollständig individualisierbar. Ohne Hinterleuchtung sind die Tasten von vorne nicht sichtbar (Verschwinde-Effekt) – ideal für den SB-Modus. Umlaufender Toleranzausgleich für das am Grundgerät montierte Display. Auch unter schrägen Sichtwinkeln ist kein Blick „am Display vorbei ins Geräteinnere“ möglich. 32-bit-Cortex-M3-Rechenpower zur Auswertung der Touch-Sensoren, Steuerung der LEDs etc. – direkt auf dem Glas! Kunststoff-Montagerahmen mit Aussteifungen und Stehbolzen für die Gerätemontage, vollflächig auf dem Glas verklebt. Die gesamte Elektronik der Geräte-Front (Touch-Auswertung, Hinterleuchtung, LEDs, Schnittstellen…) befindet sich auf dem Glas. Damit ist keine abgesetzte Platine etc. erforderlich; die Baugruppe wird direkt an der Hauptsteuerung angeschlossen. Um die Elektronik langfristig und zuverlässig vor Heißwasser, Dampf und Kondensat zu schützen, ist sie vollflächig vergossen.

Frag‘ die Irlbachers

Horst G.: „Warum bricht Glas?“

Dr. Alexander Stoppa, Technischer Leiter:

„Glas ist ein sehr harter Werkstoff. Auf Druck belastet, ist es mehr als doppelt so beständig wie Stahl. Das Problem sind Zugbelastungen. Am Grund von Mikrorissen, die etwa durch mechanische Beschädigung der Oberfläche entstanden sind, oder an strukturellen Fehlern im Glas, entstehen dann starke mechanische Spannungen. Diese führen dann praktisch schlagartig zum Bruch, der sich – wie bei anderen amorphen oder spröden Werkstoffen auch – kaum vorher ankündigt. Die technische Festigkeit von Glas ist daher kein absoluter Wert, sondern wird im Wesentlichen durch Defekte der Oberfläche bestimmt.

Viele Glassorten kann man durch thermisches Vorspannen schützen. Durch die dabei stattfindenden Prozesse wird Glas deutlich unempfindlicher, weshalb man umgangssprachlich auch von „gehärtetem Glas“ spricht, analog zu Stahl. Bricht thermisch vorgespanntes Glas, dann in kleine Stückchen ohne scharfe Kanten – ganz im Gegensatz zu beispielsweise ungehärteten Gebrauchs- oder Flaschengläsern.“

Wie das Vorspannen von Gläsern genau funktioniert, erfahren Sie hier.