Familienunternehmen mit gelebten Werten

Als familiengeführte Unternehmensgruppe sind wir nicht dem Shareholder-Value verpflichtet, sondern vor allem unseren Kunden und Mitarbeitern. Seit 85 Jahren. In der dritten und vierten Generation. Dass wir mittlerweile gut 600 Mitarbeiter beschäftigen, macht uns stolz – und demütig zugleich.

Jeden Tag geben wir mit Leidenschaft für den Werkstoff Glas unser Bestes. Erweitern unser Portfolio an technischen Lösungen und technologischen Plattformen. Als Vollsortimenter bieten wir unseren Kunden Mehrwerte, die sie wo anders nicht finden. Damit wir unseren Mitarbeitern Perspektiven bieten können. Keine Worthülsen, sondern gelebte Praxis. Besuchen Sie uns in Schönsee. Sie werden sehen: Handwerkliche Perfektion im industriellen Maßstab, technologische Spitzenklasse und bodenständige oberpfälzer Mentalität sind ein unverwechselbarer Dreiklang.

Unsere Werte

Vertrauen

Vertrauen

Wir leben Familienwerte und begegnen einander mit Respekt. Wir verhalten uns rücksichtsvoll, aufrichtig und fair und setzen auf ein vertrauensvolles Miteinander.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit

Wir agieren transparent und halten uns an Regeln, Prozesse und Vereinbarungen. Wir kommunizieren offen und ehrlich.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Wir übernehmen Verantwortung für Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Wir wirtschaften langfristig und gehen gewissenhaft mit Ressourcen um.

Innovation

Innovationskraft

Wir schaffen ein innovationsfreundliches Klima, welches Leistungsbereitschaft und Freude an der Arbeit fördert. Wir identifizieren uns mit dem Unternehmen und seinen Zielen.

Unsere Ziele

Begeisterte Kunden. Durch Kompetenz, Zuverlässigkeit und vor allem durch unsere Flexibilität begeistern wir unsere Kunden. Wir beraten ehrlich und objektiv. Neuprojekte unterstützen wir von der ersten Konzeptionsphase an. Auf der Basis innovativer Entwicklungsarbeit und ausgeklügelter Fertigungstechnologie realisieren wir maßgeschneiderte Systemlösungen, welche unseren Kunden den entscheidenden Mehrwert bieten.

Unübertroffene Qualität. Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe, über Abteilungs- und Firmengrenzen hinweg, laufen Projekte reibungslos. Fehler kommen vor, werden nicht verschwiegen, sondern in gemeinsamer Anstrengung im Sinne unserer Kunden abgestellt. Wir liefern die bestmögliche Qualität und übernehmen die Projektverantwortung, einschließlich der Rohmaterialien und Zulieferteile.

Motivierte Mitarbeiter. Unser Geschäftserfolg beruht zum Großteil auf der Qualifikation, der Erfahrung und der Leidenschaft unserer Mitarbeiter. Daher schulen und entwickeln wir jeden von ihnen. Durch unser Vorbild sensibilisieren wir sie für verantwortungsbewusstes, ergebnisorientiertes Handeln. Gemeinsam schaffen wir so die Grundlagen für hochwertige Arbeitsplätze und bieten den bei uns arbeitenden Menschen und ihren Familien eine Zukunft in der Region.

Sichere Arbeitsplätze. Unsere Mitarbeiter am Arbeitsplatz vor Gefahren zu schützen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Um Betriebsunfälle zu vermeiden, stellen wir optimal geeignete persönliche Schutzausrüstungen bereit. In regelmäßigen Schulungen sensibilisieren wir zudem unsere Mitarbeiter für präventives Verhalten. Erkannte Gefahrenstellen werden beseitigt oder so gut wie möglich abgesichert.

Jeden Tag sind wir für Sie motiviert und engagiert, mit Begeisterung und Kreativität bei der Arbeit. Spaß und Humor gehören aber genauso zur Arbeitswelt eines erfolgreichen Familienunternehmens.

Technologie, Präzision und Vielfalt in Glas – seit 1935

Die Produkte unserer Kunden heben sich deutlich von ihren Marktbegleitern ab. Weil sie eleganter, leichter zu bedienen, beständiger sind und weil sie Eigenschaften haben, welche die Endkunden noch nie zuvor irgendwo gesehen haben.

Unsere Kernaufgabe dabei: Neue Bearbeitungsverfahren entwickeln und für eine prozesssichere Serienfertigung im industriellen Maßstab adaptieren. Denn eine mit Augenmaß vorangetriebene Automatisierung und pragmatische Digitalisierung hilft uns nicht nur dabei Produkte über Jahre hinweg in höchster Qualität zu fertigen, sondern auch unsere Arbeitsplätze in der Region zu sichern und damit die Grundlagen für unsere Weiterentwicklung zu schaffen.

  • 1935
  • 1952
  • 1970
  • 1989
  • 2008
  • 2015
  • HEUTE
  • 1935: Erste Anfänge

    Johann, Josef I und Josef II Irlbacher (v.r.n.l.) vor der Werkstatt in Dietersdorf

    Anfang des 20. Jahrhunderts erlernt Johann Irlbacher in einer Oberpfälzer Glasschleife das Handwerk des Glaspolierers. Nach dem ersten Weltkrieg beginnt der schleichende Niedergang der seit Jahrhunderten im bayerisch-böhmischen Grenzraum ansässigen handwerklichen Flachglas-Produktion – industrielle Verfahren liefern planes und gleichmäßig dünnes Glas; der Vorgang des Polierens wird zunehmend überflüssig. Um diesem Strukturwandel zu entkommen, gründet Johann Irlbacher 1935 in einer kleinen Werkstatt in Dietersdorf bei Schönsee einen Glas verarbeitenden Betrieb und spezialisiert sich bald auf die Herstellung von Fotoplatten und Diapositivgläsern.

  • 1952: Neuanfang

    Der freche Schulbub, der 1962 in der Fertigung aushilft, ist Josef II Irlbacher und damit die dritte Generation.

    Nach den Kriegswirren nimmt Josef I Irlbacher, Sohn von Johann Irlbacher, die Arbeit im Betrieb wieder auf. Neue Produkte braucht das Unternehmen. Zum Topseller entwickelt sich – bis in die späten 1960er Jahre hinein – das gläserne Sichtfenster für die Schraubkappen der damals üblichen Sicherungseinsätze. Anfangs noch handwerklich gefertigt, ersinnt Irlbacher bald ein maschinelles Verfahren, um diese Glasplättchen kostengünstig, präzise und in großen Stückzahlen herstellen zu können.

  • ab den 70ern: Vom Spezialisten zum Generalisten

    Das erste Massenprodukt von Irlbacher: Durch das dünne Glasplättchen hindurch sah man sofort, ob die Sicherung „durchgebrannt“ war.

    Ab den 1970er Jahren beginnt mit dem Einstieg von Josef II Irlbacher die bis heute anhaltende Phase dynamischen Wachstums. Neue Materialien, wie z.B. hitzebeständiges Borosilikatglas, werden in die Produktion mit aufgenommen. Neue Arbeitsgänge wie rondieren, sägen, kleben, sandstrahlen und fasen erweitern die Angebotspalette. Konsequent werden neue Kundensegmente angesprochen. Unternehmen aus der Armaturen- und Messgeräteindustrie, der Beleuchtungsbranche sowie Architekten und Designer werden auf den Familienbetrieb in der Oberpfalz aufmerksam.

  • 1989: Zweites Werk

    Endlich Platz: Das Werk II in Schönsee geht in Betrieb.

    Bereits seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet das Werk Dietersdorf an seiner Kapazitätsgrenze; neue Produktionsflächen müssen her. 1989 ist es so weit: Das zweite Werk in Schönsee am Lauber Berg wird eingeweiht. Im gleichen Jahr rückt Schönsee durch den Mauerfall über Nacht vom Rande Europas in dessen geographische Mitte.

  • 2008: IMPAtouch – Meilenstein der HMI-Technologie

    Das allererste IMPAtouch-Produkt ist bis heute in Produktion; die Serien sind untereinander austauschbar.

    Mit Günther und Stephan Irlbacher steigt die vierte Generation ins Familienunternehmen ein. Schritt für Schritt werden weitere Bearbeitungs- und Veredelungsprozesse für Flachglas eingeführt. Neue Kunden kommen dazu. Die Werke werden erweitert, hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt.

    Der wichtigste Schritt hin zum Systemlieferanten erfolgt ab 2008 mit der Eigenentwicklung IMPAtouch – Elektronik auf Glas. Mit der direkten Auswertung der Touch-Sensorsignale auf dem Cover- oder Displayglas verändert Irlbacher die Welt der industriellen HMIs für immer. Bereits die ersten Produkte sind technologische Herausforderungen; eine steile Entwicklungskurve nimmt ihren Anfang.

  • 2015: Vertretungen weltweit

    Das Werk II von 1989 steht noch – finden Sie es auf dem Luftbild?

    Zum 80. Geburtstag geht die neue Siebdruckerei in Betrieb; produziert wird dort jetzt auf 2.000 m² Reinraum in drei Schichten. Materialschleusen halten Staub und Schmutz draußen. Aus den zwei Werken sind vier geworden; mehr als 400 Menschen arbeiten für das oberpfälzer Familienunternehmen. Mit Vertretungen in einem knappen Dutzend Ländern treibt Irlbacher die Internationalisierung voran.

    Zahlreiche Preise, von „Bayerns Best 50“ bis zum Deutschen „Klimaschutz-Unternehmen“ unterstreichen eindrucksvoll die Unternehmensphilosophie, den Mitarbeitern beste Entwicklungsperspektiven zu bieten – und dabei den ökologischen Fußabdruck so leicht wie möglich zu gestalten.

  • HEUTE: Der konsequente Weg vom Glas- zum Systemlieferanten

    Tablet-PC für Sehbehinderte – Fingerführung zum Schreiben. 32 Braille-Buchstaben-Matrix unterhalb des Bildschirms zum Lesen.

    Aufbauend auf der Entwicklung der hauseigenen Technologie-Plattform IMPAtouch erweitert Irlbacher seinen Lösungsbaukasten Schritt für Schritt. Neue Herausforderungen und Anwendungen kommen hinzu. Licht und Lichtführung, Fingerführung und Haptik, Funktionsintegration, ITO-Matrix- und IR-Sensoren, optisches Bonden…

    Über 600 Menschen arbeiten heute bei uns, aus den zehn Vertretungen sind über 50 weltweit geworden. Begleiten Sie uns auf der Straße der Glas-Innovationen und profitieren Sie von 85 Jahren Erfahrung.

    Je ausgeklügelter die Produkte werden – und je komplexer die dahinter stehenden technologischen Prozesse, umso schwieriger wird es, Toleranzen über die gesamte Lieferkette hinweg zu managen. Entsprechend entwickelt sich Irlbacher immer mehr zum Systemlieferanten, der seinen Kunden einbaufertige Subsysteme oder fertige Geräte liefert. Eingebettet in ein Ökosystem optimal abgestimmter Dienstleistungen – von der Beschaffung bis zur Montage, von der Verpackung bis zur Logistik.

Qualitätsmanagement

Handwerkliche Perfektion im industriellen Maßstab. Unseren Qualitätsanspruch wollen wir nicht nur behaupten, sondern uns jederzeit dem objektiv messbaren Nachweis stellen. Daher sind wir stolz darauf, dass unsere Prozesse bereits seit 2003 der DIN ISO 9001 entsprechen. Seit 2019 ist unser Qualitätsmanagement gemäß der DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Bereits unser Einkauf legt viel Wert auf ein tadelloses Lieferantenmanagement. Denn unsere „Null-Fehler“-Strategie kann nur aufgehen, wenn auch die Performance unserer Lieferanten und Dienstleister über jeden Zweifel erhaben ist. Permanente Möglichkeiten der Werker-Selbstprüfung im ganzen Produktionsprozess, vom Wareneingang bis zur Endkontrolle mit 100% optischer Inspektion, helfen uns, unseren hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden.

Aber auch Gutes kann noch besser werden: Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) hält alle Unternehmensebenen dazu an, Optimierungsmöglichkeiten im Sinne der Kundenzufriedenheit und der Produktionsqualität zu erkennen und umzusetzen.

Zertifikat ISO 9001:2015

Zertifikat ISO 50001:2011

Grundlagenentwicklung und Prüflabor

Basis der Weiterentwicklung unseres Unternehmens ist die eigene Grundlagenentwicklung. Denn nur so gelingt es uns, die Möglichkeiten von Rohmaterialien auszureizen – oder unseren Partnern Anhaltspunkte für das gezielte Einstellen von Parametern neuer Werkstoffe zu geben. Eine weitere Aufgabe ist das Entwickeln von neuen Fertigungs- und Bearbeitungsprozessen. Die dabei wirkenden physikalischen und chemischen Effekte müssen wir im Detail verstehen, um verlässliche Prozessfenster für die industrielle Fertigung festlegen zu können.

Unserem Prüflabor stehen zahlreiche Messmittel zur Verfügung, um einzelne Chargen angelieferter Rohmaterialien genauso überwachen zu können, wie unsere Prozesse. Damit wir Ihnen jederzeit fehlerfreie Qualitätsprodukte liefern. Einige unserer Kunden brauchen aber noch mehr. Daher verfügt unser Prüflabor nicht nur über ein breites Spektrum unterschiedlichster Testmethoden, welche selbstredend der Prüfmittelüberwachung unterliegen, sondern auch über die Spezialisten, die in der Lage sind, die gemessenen Werte zu interpretieren.

Unsere zahlreichen und tiefgehenden Kontakte zu Hochschulen, Universitäten sowie Prüf- und Analyse-Instituten ermöglichen uns den Zugriff auf weitere Messtechnik und erfahrene Spezialisten. Ein Beispiel dafür sind etwa UL- und CSA-Approbationen für die Märkte in Nordamerika.

Ein Blick in unser Prüflabor

Im Hause Irlbacher finden Sie die Experten für Messungen an Glas mit den folgenden Messmitteln:

  • Mikroskopische Messverfahren in 2D und 3D reichen für die bei uns üblichen Schichtdicken von wenigen Mikrometern meistens aus und gehen zudem schneller als REM-Messungen.
  • REM/EDX – Das Rasterelektronenmikroskop (REM) liefert uns Vergrößerungen bis 1.000.000:1 mit hoher Schärfentiefe. Mittels EDX finden wir heraus, welche chemischen Elemente sich in einer Materialprobe befinden.
  • Mechanische Festigkeit – Mittels Zug- und Drucktests, oder auch Abriss- und Schertests, prüfen wir, ob das gewählte Material den zu erwartenden Belastungen widersteht – oder ob Klebe- und Lötverbindungen zuverlässig halten…
  • Temperatur- und Klima-Wechseltest – Wie verhält sich der Prüfling, wenn sich Temperaturen, Feuchtigkeit etc. schlagartig oder immer wieder in kurzem Rhythmus verändern?
  • Vorspannungstests qualitativ und quantitativ – Damit wir belastbare Aussagen zu gehärteten Gläsern treffen können.
  • Der Kugelfallversuch nach DIN 52338 prüft qualitativ das Verhalten von Flachglas bei stoßartigem Auftreffen eines harten Körpers mit kleiner kompakter Masse und hoher Geschwindigkeit.
  • Heat-Soak-Test – Die Heißlagerung nach DIN EN14179-1 hilft uns, potenzielle Frühausfälle zu erkennen.
  • EMV-Prüfungen – Die DIN EN 61000-6-x (bzw. die gleichlautende VDE 0839-6-x) bezieht sich auf die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), vor allem auf die Störfestigkeit elektronischer Komponenten und Baugruppen.
  • Farbmessungen – nach DIN 6174. Nicht jede CMYK- oder Pantone-Farbe kann 1:1 in eine keramische Glasfarbe umgerechnet werden. Wie groß ist die Farbabweichung – und wie stark ist diese unter bestimmten Blickwinkeln sichtbar?
  • Mit Transmissionsmessungen bestimmen wir die Durchlässigkeit eines Glases im Bereich zwischen 200 und 1.100 nm (sichtbares Licht: 380…780 nm).

Weitere Tests führen wir auf Anfrage gerne gemeinsam mit Ihnen oder für Sie durch.

Nachhaltigkeit: Unsere gemeinsame Verantwortung.

Das Bild oben zeigt die „Gradlhöhe“ bei Sonnenuntergang. Diese Anhöhe thront nördlich über dem kleinen Grenzort Dietersdorf, dort, wo 1935 die Geschichte unseres Unternehmens beginnt. Von Anbeginn an verarbeiten wir Rohstoffe, verbrauchen Wasser und Energie. Dabei den ökologischen Fußabdruck auf null zu reduzieren, wird vermutlich nie möglich sein. Das hält uns aber nicht davon ab, mit vollster Überzeugung und klugen Ideen unseren Ressourcenverbrauch und die Umweltemissionen so klein wie möglich zu halten. Nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerischer Erfolg müssen Hand in Hand gehen. Denn auch die Generationen nach uns sollen ganz selbstverständlich intakte Landschaften – wie auf dem Bild oben – vorfinden.

Energiemanagement gemäß ISO 50001:2011. Das systematische und kontinuierliche Steigern der Energieeffizienz im Produktionsablauf ist nicht zuletzt durch diese Zertifizierung zur überprüfbaren Unternehmenspraxis geworden. Alle, von der Geschäftsleitung bis zur Aushilfe in der Produktion, ziehen an einem Strang, um die strengen Kriterien der Norm umzusetzen bzw. sogar zu übertreffen.

Klimaschutz – seit 1990

Vor über 30 Jahren haben wir damit angefangen, Prozesswärme zurückzugewinnen und einen ersten Öl-Wasser-Wärmetauscher installiert. Seit 1997 bereiten wir das Abwasser aus den Schleifmaschinen in einem ausgeklügelten Prozess auf, um deren Betrieb nachhaltiger zu gestalten und den Wasserverbrauch zu reduzieren. Mit dem Wachstum des Gesamtunternehmens ist diese Anlage mehrfach umgebaut und erweitert worden. Heute bereitet sie 1,2 Millionen Liter Wasser auf. In der Stunde. Ein großes 50-Meter-Freibadbecken würden wir damit in rund 100 Minuten füllen.

Seit 1999 haben wir Zug um Zug alle Lüftungsanlagen im Produktionsbereich mit Rotationswärmetauschern ausgerüstet. Dieser Kreislaufverbund spart 400 t CO2 und ca. 2,5 MWh Energie ein. Jedes Jahr. Fünf Jahre später haben wir begonnen, Erdwärme zu nutzen. Heute sind knapp 60 Sonden in Betrieb. Seit 2009 produziert die auf den überdachten Mitarbeiterstellplätzen installierte Photovoltaik umweltfreundlichen Strom für den Eigenbedarf; die installierte Leistung beträgt 200 kWp. Derzeit ist unser Gas-Blockheizkraftwerk mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung in Bau, das uns ab Herbst mit elektrischem Strom und Wärme versorgen wird – bei einem Wirkungsgrad von über 80%.

Bayerischer Energiepreis 2014

Alle zwei Jahre zeichnet das Bayerische Wirtschaftsministerium Unternehmen, Forschungsinstitute, Städte und Kommunen aus, die sparsam mit Energie und Ressourcen umgehen und anderen mit vorbildhaften Projekten und Konzepten den Weg in eine ökologische Zukunft weisen.

Die Preisträger ermittelt eine unabhängige Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus rund 160 Anmeldungen. Den Hauptpreis 2014 teilten sich die Wacker Chemie AG (optimierter Produktionsprozess für Photovoltaik-Zellen) sowie die Burkhardt GmbH (serienreife Holzvergaser).

Der Sonderpreis „Energiekonzepte und Initiativen“  ging an die Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH.

Klimaschutz-Unternehmen 2018

Bundesweit nur 39 Unternehmen bilden die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e.V. In diesen Verein, initiiert vom Bundes-Wirtschaftsministerium (BMWi), dem Bundes-Umweltministerium (BMU) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), können nur Unternehmen aufgenommen werden, welche weit überdurchschnittliche energietechnische Standards bei Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen erfüllen.

Kandidaten für die Mitgliedschaft werden einer anspruchsvollen Prüfung mit externer Begutachtung unterzogen, um Neutralität und einen hohen Qualitätsanspruch zu gewährleisten.

Wir sind stolz darauf, diesem Verein anzugehören, dessen Mitgliederliste sich wie das „Who’s who“ der deutschen Wirtschaft liest.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Vereins.

Mitgliedschaften und Verbände