Beheizbares Glas

Freie Sicht für Kameras und Sensoren dank gedruckter Elektronik
Irlbacher stellt eine neu entwickelte Generation von beheizbaren Gläsern vor, die in weiten Bereichen an unterschiedliche Applikationen angepasst werden können. Direkt auf Glas gedruckte, filigrane Leiterbahnen dienen als Heizwendel. Diese bestehen aus keramischen Farben und können bis zu einer Breite von weniger als 200 µm aufgebracht werden. Bei hohen optischen Anforderungen können die Leiterbahnen konzentrisch um die Sichtachse von Kamera oder Sensor angeordnet werden. Als zweites Grundprinzip für beheizbares Glas nutzen wir die elektrische Leitfähigkeit einer transparenten, metallischen Beschichtung, die mittels Laser strukturiert wird.
Bei beiden Verfahren wird die wärmende Schicht auf der Innenseite das Glases aufgebracht, um diese vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die elektrische Heizung lässt sich gut in clevere Regelstrategien einbinden, damit die Frontscheibe beispielsweise nur bis knapp über den Taupunkt heizt, ohne die Temperatur von Kameras oder Sensoren zu erhöhen. So können aktuelle Anforderungen an die Nachhaltigkeit oder die Energieeffizienz bei mobilen Geräten einfach umgesetzt werden und z. B, die Schutzgläser für Außenkameras schnell und effektiv enteist bzw. abgetaut werden.
Beide Heizungsvarianten von Irlbacher sind für einen Betriebsbereich von -40° C bis +110° C ausgelegt, sprechen sehr schnell an und lassen sich damit gut in Steuerungskonzepte einbinden, etwa, um das Beschlagen von Schutzscheiben bei der Einfahrt von S-Bahnzügen in Tunnel zuverlässig zu verhindern, damit die Triebfahrzeugführenden bzw. die automatisierte Überwachung einen klaren Blick auf alle Einstiegsbereiche haben oder die Überwachung einer Schrankenanlage bei jeder Witterung zuverlässig funktioniert.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie am besten noch heute unsere Experten unter Anwendungstechnik@irlbacher.com

